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Judith Serwaty

Unsere Kandidatin im Wahlkreis 25
(Rhein-Sieg-Kreis I)

Wer bin ich:

Ich bin 1983 als viertes von fünf Kindern in einem kleinen Dorf nahe der niederländischen Grenze geboren. In Hamburg, wo ich 7 Jahre lang lebte und arbeitete, absolvierte ich meinen Bachelor der Sozialen Arbeit. Nach sieben Jahren zog es mich zum „Nestbau“ wieder zurück in die heimischen Gefilde. Zuerst nach Bonn und dann in das schöne Ruppichteroth, wo ich mein neues Zuhause fand.

Meine politische Motivation: Die Welt für unsere Nachkommen erhalten.

Dies ist nur möglich, wenn wir lernen, uns gegenseitig wertzuschätzen, unsere Natur zu schonen und unserer Gier entgegenzuwirken. Um diese Ziele zu erreichen, hat DIE LINKE ein Programm aufgesetzt, das sehr detailliert beschreibt, was geschehen muss in der politischen Landschaft. Genau dies umzusetzen ist mein Plan.

Um unsere Welt für zukünftige Generationen zu erhalten, müssen wir den Raubbau an unseren endlichen Ressourcen stoppen, unserer Natur und den dort lebenden Arten den nötigen Raum lassen. Sie alle sind Teil eines wunderbar abgestimmten Kreislaufs, der unser aller Lebensgrundlage ist. Deshalb spreche ich mich deutlich gegen den Kohleabbau und gegen Atomenergie aus. Beide Arten der Energiegewinnung sind keine Alternative und zerstören nachhaltig unseren Lebensraum. Ich bin für den schnellen Ausbau erneuerbarer Energiequellen, denn eine andere Alternative gibt es nicht, die auf Dauer Erfolg verspricht.

Bezüglich unserer Mobilität setze ich in den Städten auf einen Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel. Für den ländlichen Raum braucht es zwar auch mehr öffentliche Verkehrsmittel, aber allein dies wird nicht reichen. Wir benötigen einen klimafreundlichen Individualverkehr. Hierin sehe ich eine große Herausforderung für unsere Ingenieur*innen, denn es braucht eine Möglichkeit, diese umweltschonend und auch für den kleinen Geldbeutel verträglich zu gestalten. Bis dato setze ich auf Park-and-Ride-Plätze, Fahrgemeinschaften und Carsharing-Möglichkeiten, die unseren CO2-Ausstoß minimieren sollen, und den guten Willen aller, das Auto für unnötige Fahrten stehen zu lassen. Außerdem bin ich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen von 120 km/h und für autofreie Innenstädte. Dies wird eine große Wirkung auf die Stauentwicklung auf deutschen Straßen und den damit verbunden Ausstoß von CO2 haben. Die autofreien Städte werden die Lebensqualität der Städter*innen verbessern. Es werden Flächen gewonnen, die für neuen Wohnraum, Grün- und Erholungsflächen genutzt werden können.

Ein weiteres Thema, dass mir am Herzen liegt, ist unser Gesundheitssystem. Es ist meiner Meinung nach ein Zwei-Klassen-System und es verhindert eine angemessene Krankenversorgung. Ferner brauchen wir eine größere Wertschätzung für die Pflegekräfte in Kranken- und Seniorenheimen. Sowohl finanzieller Art als auch wertschätzender Haltung. Wir brauchen einen höheren Betreuungsschlüssel, der es den Mitarbeitern ermöglicht, über die reine Pflege hinaus, für den Patienten oder Bewohner da zu sein. Menschliche Fürsorge ist ein wichtiger stabilisierender und heilender Faktor, der aber momentan keinen Platz findet. Auch die Schließung von Krankenhäusern in unserer Region ist das Ergebnis einer asozialen Profitgier und lässt Menschen in großer Not zurück.

Eine große Baustelle sehe ich auch in unserem Bildungssystem. Es ist nun schon seit Langem bekannt, dass unser Bildungssystem überholt ist. Ich will mich einsetzen für eine grundlegende Reformierung, ein wissenschaftliches Lernen, für ein soziales Lernen in der Gruppe, für ausreichend gutes Personal und gut ausgestattete Schulen. Wir müssen mehr Geld in die Ausbildung der kommenden Generation fließen lassen, wenn wir auch in Zukunft gut leben wollen. Auch die Integration unserer Migrant*innen spielt hier eine wichtige Rolle. Wir brauchen gut ausgebildete junge Menschen und das liegt momentan in unserer Hand. Nur wenn wir jetzt fördern und investieren, können wir die noch brach liegenden Ressourcen junger Menschen nutzen.

Wie ist all dies hier Aufgeführte nun umzusetzen? Wir brauchen eine finanzielle Umverteilung, um eine friedliche, florierende und gut organisierte Welt zu erschaffen. Wir müssen Armut bekämpfen, solidarisch mit den Minderheiten, Kranken und Alten unserer Gesellschaft sein, damit friedliche und gute Lösungen gefunden werden können. Wir müssen den Kindern mehr zuhören, um bessere Menschen zu werden, und ihnen helfen, eine neue Welt zu bauen. Wir müssen aufeinander zugehen, um Lösungen zu finden.

Für die Umsetzung dieser Veränderungen brauche ich Ihre Stimme.

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen
Ihre Direktkandidatin der Partei „DIE LINKE“

Judith Charlotte Serwaty

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