Die Linke Ortsverband Siegburg

Nachrichten aus Siegburg:

Haustürgespräche in Siegburg: Wo drückt der Schuh?

DIE LINKE Siegburg

Die Linke. Siegburg hat im Vorfeld der Kommunalwahl Haustürgespräche geführt – wir haben bei Leuten geklingelt und gefragt: Was sind eure Probleme? Wo drückt euch „der Schuh“? Was würdet ihr in der Stadt ändern? Das setzen wir fort – weil es uns nicht darum geht nur vor einer Wahl „Gesicht zu zeigen“ – wir wollen auch nach der Wahl das Sprachrohr für diejenigen sein, die von der Politik vernachlässigt werden beziehungsweise dieses empfinden.

Zuletzt haben wir an Nikolaus bei Bürger*innen in Kaldauen vorbeigeschaut und uns wurden verschiedenste Anliegen, Probleme und Meinungen mitgeteilt. Für viele Bürger*innen ist ihre Situation als Mieter*in eine Belastung – hohe (und weiter steigende) Mieten, Wohnungen in schlechtem Zustand, Vermieter*innen die sich nicht ausreichend um die Wohnungen beziehungsweise Reparaturen kümmern. Und selbst dort, wo es bereits Sanierungen gegeben hat, wurden laut den Bewohner*innen keine Maßnahmen zur Schaffung von neuem Wohnraum genutzt – Dächer wurden erneuert, aber ohne das dort durch den Dachausbau Wohnraum geschaffen worden wäre. 

Weitere Themen waren fehlende Barrierefreiheit im Stadtteil (insbesondere wurde der Kaldauer Friedhof genannt) und die Unzuverlässigkeit des Busverkehrs im Stadtteil – hier wurde die häufigen Verspätungen kritisiert. Kinder im Stadtteil haben uns berichtet, dass Sie die Spielplätze im Nahbereich doof finden – sie wünschen sich hier attraktive Spielplätze, weil der Michelsberg-Spielplatz in ihrem Alltag zu weit weg ist. 

Diese Anliegen werden wir aufgreifen – und diese durch die Vernetzung von Betroffenen (Mieter*innen) und das Einbringen in den Stadtrat!

Die Haustürgespräche werden von uns auch in den nächsten Monaten fortgesetzt werden – insbesondere dort, wo die Wahlbeteiligung bei den Wahlen gering war und dann auch noch rechte, rassistische und nationalistische Parteien (kurzum: die #noafd) viele Stimmen erhalten haben.