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Siegburger CSD am 27. Juni - Queer ist Klasse!

Am 27.06 ruft die Linksjugend gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen und der zivilgesellschaftlichen Iniative "Siegburg zeigt Haltung" zum CSD auf. Dabei ist klar:

Der CSD war nie nur „Party“ sondern steht, wie keine Veranstaltung, für emanzipatorischen Widerstand von queeren Menschen und Allys gegen Unterdrückung, Polizeigewalt und gesellschaftliche Ausgrenzung. Diese Geschichte erinnert uns daran: Unsere Rechte wurden nicht geschenkt, sie wurden erkämpft.

Die Linksjugend im Wortlaut: Wir  verstehen unseren CSD nicht als unpolitisches Straßenfest. Für uns steht die politische Auseinandersetzung im Mittelpunkt. Denn auch heute erleben queere Menschen Diskriminierung, Hass und Angriffe. Gleichzeitig verschärfen soziale Ungleichheit, steigende Lebenshaltungskosten und rechte Hetze die Lebensrealität vieler Menschen.

Wir sind überzeugt, dass der Kampf für queere Befreiung untrennbar mit dem Kampf gegen Ausbeutung, Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit verbunden ist. Eine Gesellschaft, die Menschen nach Profitinteressen organisiert, produziert auch Ungleichheit und Ausgrenzung. Dem setzen wir Solidarität, kollektiven Widerstand und eine Vision einer gerechten Gesellschaft entgegen.

Wenn wir sagen, dass Pride ein Riot war, meinen wir nicht blinde Zerstörung. Wir meinen den Mut, sich zu organisieren, laut zu werden, Widerstand zu leisten und Verhältnisse zu verändern. Wir meinen den unbedingten Willen, sich nicht mit Diskriminierung, Armut oder Unterdrückung abzufinden.

Komm zu unserem CSD. Nicht als Zuschauer*in, sondern als Teil einer Bewegung.

Für queere Befreiung. Für soziale Gerechtigkeit. Für eine solidarische Zukunft.

Pride ist Protest. Pride ist Widerstand."

Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr auf dem Siegburger Marktplatz. Neben einer Podiumsdiskussion mit dem queerpolitischen Sprecher des Landesvorstandes von Die Linke NRW, Dominik Goertz, komplettierten Kulturbeiträge und politische Reden das Bühnenprogramm des CSDs. Darüber hinaus gibt es genug Zeit für persönlichen Austausch an den Ständen der unterstützenden Organisationen. 
 

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