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Rheinbacher AfD-Funktionär vergleicht Judenverfolgung der Nazis mit heutiger Anti-AfD-Kritik

Michael Lehmann

Eine Twittermeldung des stellvertretenden Vorsitzenden des Rheinbacher Ortsverbandes der AfD, Rainer Lanzerath, sorgt für Empörung. Darin wurde die Verfolgung der Juden unter den Nazis mit der Kritik an der AfD gleichgestellt.

Für Dr. Alexander S. Neu (MdB) eine nicht hinzunehmende Grenzüberschreitung: „Wer tatsächlich meint, dass die industrielle Ermordung von Millionen Menschen gleichzusetzen ist mit der Kritik an einer Partei, der zeigt offen, wessen Geistes Kind er ist. Hier sehen wir, wie tief das nationalsozialistische Gedankengut in die 'AfD' eingedrungen ist. Es sind eben nicht nur einige wenige, die immer wieder mit Äusserungen vom rechten Rand zitiert werden. Der Rechtsextremismus ist mittlerweile DIE Grundlage der Partei. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die sogenannte AfD nicht weiter verharmlost wird“, so der Abgeordnete.

Michael Lehmann, Direktkandidat für DIE LINKE zur Landtagswahl in NRW, weiter: „Mittlerweile lässt sich AfD ehrlicher mit ‚Alte faschistische Dumpfbacken‘ übersetzen. Schlimm ist es, dass diese rechten Hassprediger unsere Gesellschaft zunehmend spalten. Wir stehen für ein friedliches Miteinander und stemmen uns gegen eine von der 'AfD' beförderte Entwicklung zu mehr Hass und Ausgrenzung.“

Die Twitter-Meldung sah so aus: