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Nebenverdienst von mehr als 100.000 €? MdB Neu erwartet Aufklärung von Sebastian Hartmann

Dr. Alexander S. Neu

Hat der Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann (SPD) – einer der politischen Ziehsöhne von Kanzlerkandidat Martin Schulz – in dieser Legislaturperiode mehr als 100.000 € aus Nebenverdiensten eingenommen, davon allein 20.000 € von der SPD für Seminare? Und hat er als Vize-Landrat des Rhein-Sieg-Kreises bei einer zusätzlichen monatlichen Aufwandsentschädigung von mehr als 600 € tatsächlich nur einen Termin pro Monat wahrgenommen?

Diese Fragen stellt sich gerade nicht nur Dr. Alexander S. Neu, ebenfalls Abgeordneter des Deutschen Bundestages – jedoch ohne bezahlte Nebentätigkeiten. Er erklärt dazu: „Grundsätzlich ist das zwar legal. Aber zwischen Legalität und politischem Anstand gibt es einen immensen Unterschied. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Armut in Deutschland und auch im Rhein-Sieg-Kreis zunimmt, sind solche Verhaltensweisen mindestens zweifelhaft und befördern die Vorbehalte gegen alle Politiker*innen. Hinzu kommt, dass ich starke Zweifel daran habe, dass es zeitlich möglich ist, umfangreiche Nebentätigkeiten auszuüben, wenn man zugleich seine Aufgaben als Bundestagsabgeordneter ernst nimmt. Ich fordere Sebastian Hartmann daher dazu auf, zu den öffentlichen Vorwürfen Stellung zu beziehen und die Sache aufzuklären.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Sebastian Hartmann, MdB und im folgenden Dokument:
Antwort zur Vertretung des Landrats