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Menschen retten ist kein Verbrechen, sie sterben lassen schon

Auch diese Woche sanken wieder Schiffe mit mehreren dutzenden Geflüchteten im Mittelmeer. Die Menschen hätten alle gerettet werden können, doch es gab keine privaten Rettungsschiffe mehr, die dies hätten tun können.

Dazu erklärt Inge Höger, Landessprecherin der Partei DIE LINKE NRW: „Wer Menschen dem Tod überlässt, obwohl sie gerettet werden könnten, der macht sich wegen unterlassenen Hilfeleistung strafbar. Die EU und an vorderster Front die Bundesregierung begehen inzwischen Woche für Woche Verbrechen. Denn statt Leben zu retten werden Lebensretter kriminalisiert und Rettungsschiffe am Auslaufen gehindert. Die Linke fordert die EU-Regierungen auf, sich selbst bei der Rettung von Geflüchteten zu engagieren.“

Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher der Linken NRW, ergänzt: „Die deutsche Politik ist Einheizer beim Kampf gegen Geflüchtete. Statt Bollwerk des Humanismus und der Menschlichkeit zu sein, will Deutschland ein Bollwerk gegen Geflüchtete aufbauen. Dafür begibt sich Seehofer in die Zusammenarbeit mit Rechtsaußen-Parteien wie der Lega und der FPÖ. Die Seebrücken-Demonstrationen sind die richtige Antwort auf diese Politik, wir unterstützen sie daher von ganzem Herzen, denn Menschen aus Seenot retten ist internationale Pflicht und kein Verbrechen.“