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LINKE Rheinschiene lehnt Vorschlag zur Benachteiligung der Senioren auf dem Land strikt ab

In einem aktuellen Artikel auf „Zeit Online“ lässt sich die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, mit dem Vorschlag, die Grundsicherung in den Ballungsräumen zu erhöhen, zitieren. Als Begründung werden die immer weiter steigenden Mieten herangezogen.

DIE LINKE. Rheinschiene, ein Zusammenschluss von Mitgliedern der Partei DIE LINKE aus den ländlichen Räumen, lehnt diesen Vorschlag strikt ab: „Das jeweilige Mietniveau ist bereits heute Bestandteil der Grundsicherung. Statt immer weiter verschiedene Bevölkerungsteile gegeneinander aufzubringen, ist eine generelle Mindestrente von 1050 € (netto) notwendig. Hier einen Unterschied zwischen Ballungsräumen und ländlichen Umgebungen heranzuziehen geht völlig fehl“, so Thomas Bock aus Attendorn und Mitglied im Sprecher*innenrat der DIE LINKE. Rheinschiene.

„Die Bevorzugung der einen ist immer auch die Benachteiligung einer anderen Gruppe. Mit einer solchen Maßnahme würde die schon jetzt bestehende Spaltung zwischen Stadt und Land weiter vorangetrieben. Die richtigen Instrumente zur Bekämpfung der hohen Mietkosten wären zum einen eine verschärfte Mietpreisbremse und zum anderen das Wohngeld. In Kombination mit einer Mindestsicherung von 1050 € wären die tatsächlich vorhandenen Probleme in den Ballungsräumen damit lösbar, ohne die ländliche Bevölkerung zu benachteiligen. Im Übrigen sind zwar die Mieten auf dem Land niedriger, dafür fallen in vielen Fällen jedoch viel höhere Mobilitätskosten an“, schließt Dr. Alexander S. Neu, Bundestagsabgeordneter aus dem ländlichen Rhein-Sieg-Kreis.

Diese Pressemitteilung bezieht sich auf diesen Artikel auf „Zeit Online“.