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Gedenken an die Opfer des Faschismus auf dem Siegburger Friedhof

© Heinrich Hatz
© Heinrich Hatz
© Heinrich Hatz

Zur Erinnerung an die über 300 Toten des internationalen Widerstandes gegen den Faschismus trafen sich Vertreter*innen des VVN Bonn-Rhein-Sieg und der LINKEN. Rhein-Sieg am sog. Volkstrauertag (18.11.2018) auf dem Siegburger Nordfriedhof.

Hier liegen Kriegsgefangene aus Russland, Widerständler und Zwangsarbeiter aus Deutschland und Benelux. Durch eine Recherche im Stadtarchiv konnte Stadtrat Raymund Schoen ersten Opfern ihren Namen, Beruf und Herkunft wiedergeben:

„So fanden sich Bergarbeiter, Bauern oder Beamte. Ungewöhnlich: ein Kinomechaniker von der Wolga. Sie starben an Bombenverletzungen, Hungerödemen, Infektionen, Knochenbrüchen. Eingeliefert wurden sie aus dem Lazarett auf dem Michaelsberg, dem Gefängnis oder auch aus einem Kriegsgefangenenlager an der Mühlenstr. 19, dem heutigen Finanzamt.

Wir ehren ihr Opfer für alle Lebenden.“