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Die Fraktion DIE LINKE kritisiert die offenkundigen Unzulänglichkeiten der Kreisverwaltung beim Corona-Krisenmanagement

Ein vorausschauender Umgang mit der Krise bleibt weiterhin ein Wunschtraum. So wird beispielsweise der Antrag der Fraktion DIE LINKE und der Gruppe FUW/Piraten zur Beschaffung von Mehrweg-Mund-Nasen-Bedeckungen verschleppt. Die Fraktion beantragte bereits am 20. April 2020 den Erwerb von 600.000 Mehrweg-Mund-Nasen-Bedeckungen für die gesamte Bevölkerung des Rhein-Sieg-Kreises als Erstausstattung. Hierzu sollten 2 Millionen Euro aus den Mitteln des Rhein-Sieg-Kreises zur Verfügung gestellt werden.

Auch die Umstände um das Krisenmanagement bei der Evakuierung des CBT-Wohnheim St. Monika zeigen auf, dass die Kreisverwaltung alles andere als Herr der Lage ist. Angehörige und Altenheimbewohner des CBT-Wohnheims St. Monika wurden mit ihren Sorgen und Ängsten alleine gelassen.

Dabei ist die Informationspolitik der Kreisverwaltung gegenüber dem Kreistag besonders mangelhaft, da die Politik alle wichtigen Informationen und leider auch die Versäumnisse beim Umgang und Krisenmanagement aus der Presse erfahren musste.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Michael Otter: "Wir erwarten schnellstmögliche Antworten und eine Reaktion des Landrats auf unseren Antrag vom 20. April 2020 zur Beschaffung der 600.000 Schutzmasken und eine Einbeziehung der politischen Gremien. Das Krisenmanagement des Kreises ist von Zaudern bestimmt und nicht vom beherzten Handeln. Die Ausweitung der notwendigen Tests zu Corona von der Finanzierung durch die Krankenkasse abhängig zu machen, ist ein weiterer Beleg für das fehlende Handeln."