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Bündnis aus FUW-PIRATEN und DIE LINKE fordert ein Pilotprojekt „Rechtsabbiegen bei Rot mithilfe von Grünpfeilen für Fahrradfahrende“

Gerade beim Rechtsabbiegen werden Fahrradfahrende aufgrund des toten Winkels oft geschnitten oder gar übersehen. Vor allen Dingen passiert dies oft, wenn Radfahrende neben Autos, Bussen und Lastkraftwagen an der roten Ampel auf Grün warten. Beim Anfahren in die Kurve werden die Radfahrenden oft schwer bis tödlich verletzt.

Dass Grüne Pfeile durchaus wirkungsvoll sind, beweisen die Pilotversuche in Basel und München. Seit der Einführung von Grünpfeilen an ausgewählten Kreuzungen gab es an diesen Stellen weder in Basel noch in München Rad-Unfälle.

Anja Moersch, Mitglied des Kreistages für die Piraten, erklärt hierzu: „Die Zahl der Unfälle und auch die Wartezeiten an Ampeln werden durch die Grünpfeile für Fahrradfahrende verkürzt. Somit wird die Attraktivität des Radverkehrs gesteigert, was gerade jetzt, wo Städte Diesel-Fahrverbote verhängen können, ein richtiger und notwendiger Schritt ist.“

Frank Kemper, der für die LINKEN im Kreistag sitzt, ergänzt: „Da sich beim Pilotversuch in Basel gezeigt hat, dass nicht jede Ampelkreuzung dafür geeignet ist, z. B. wenn die Spuren zu eng sind, beauftragen wir die Untere Straßenbehörde (das Straßenverkehrsamt) per Antrag, geeignete Kreuzungen für das Pilotprojekt auszuwählen. Der Rhein-Sieg Kreis sollte nicht hintenanstehen und den Vorreitern Köln und Düsseldorf folgen, die das Pilotprojekt auch bereits im jeweiligen Rat beschlossen haben.“

Antrag Pilotprojekt „Rechtsabbiegepfeil“ im Kreistag