Gestern am Samstag den 28.01.2012 marschierte Pro-Köln mehr oder weniger erfolgreich bis zum AZ. Sehr zum Leidwesen der der AntifaschistInnen. Die teilweise ziellos zwischen den Straßensperren unterwegs waren.
Die Polizei begann um 04.00 Uhr am Samstagmorgen damit Kalk weiträumig abzusperren. Mit Drängelgittern, Räumpanzern, Wasserwerfern sowie einer 2.000 Kopf starken Einsatztruppe der Polizei die sich nicht scheuten Knüppel und Pfefferspray einzusetzen. Der Weg zu den Kundgebungen wurde durch Straßensperren und Polizisten, die augenscheinlich auf einem Machttrip waren, erschwert. Die kilometerlangen Umwege waren fast nur für jüngere Menschen zu bewältigen. Wer nicht gut zu Fuß oder gar gehbehindert war für den hatte die Polizei kein Erbarmen. Mütter mit Kindern sowie Anwohner mussten unverzüglich umkehren. Das Vereinzeln der Aktivistengruppen hatte schon Methode - leider eine Erfolgreiche dazu. Nur so ist es den Nazis gelungen ihren Marsch mehr oder weniger ungehindert fortzusetzen. Rechtsradikale und Polizei haben es gemeinsam geschafft die Anwohner eines der multikulturellsten Stadtteile Köln´ s durch ihren Marsch zu diskriminieren. Die Polizei bezeichnet ihren Einsatz als gelungen. Wir finden diese Tatsache bedenklich, denn was genau heißt gelungen? Uns (und Anwohner) wie Tiere mit Gittern und Absperrungen von den Straßen und Plätzen wegzuhalten? Oder wie gut es klappen kann Menschen mit Pfefferspray zu vertreiben oder heißt es vielleicht gelungen wenn die Nazis ihr verletzendes und menschenverachtendes Gedankengut ungehindert verbreiten können?Das gesamte Auftreten der Polizisten war sehr aggressiv und der gesamte Einsatz sehr bezeichnend.Weitere Presseartikel finden Sie hier:http://www.koeln.de/koeln/rechte_demo__gruenenpolitiker_kritisieren_polizeipraesident_561373.htmlhttp://www.ksta.de/html/artikel/1327500711846.shtml